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Rötungen im Gesicht: Rosacea und Neurodermitis lindern

Lesezeit: 5 Min

Beim Flirten oder Sporttreiben zu erröten, ist ganz normal. Einige Menschen kämpfen jedoch ständig mit Hautrötungen im Gesicht. Dahinter können Erkrankungen wie Rosacea, Couperose und Neurodermitis stecken. Diese Krankheiten sind zwar nicht heilbar, Betroffene können aber mithilfe von Cremes und eigenem, angepassten Verhalten die Beschwerden lindern.

Permanente Rötungen der Gesichtshaut können auf Rosacea, Couperose oder Neurodermitis hindeuten.

Permanente Rötungen der Gesichtshaut können auf Rosacea, Couperose oder Neurodermitis hindeuten.

Beim Flirten oder Sporttreiben zu erröten, ist ganz normal. Einige Menschen kämpfen jedoch ständig mit Hautrötungen im Gesicht. Dahinter können Erkrankungen wie Rosacea, Couperose und Neurodermitis stecken. Diese Krankheiten sind zwar nicht heilbar, Betroffene können aber mithilfe von Cremes und eigenem, angepassten Verhalten die Beschwerden lindern.

„Warum bist du denn so rot?" Diese oder ähnliche Fragen auf ständig gerötete Wangen kennen Rosacea-Patienten wahrscheinlich nur zu gut. Bei dieser Erkrankung entstehen Rötungen im Gesicht, zunächst als Erytheme, also kurzfristige Hautrötungen. Weiterhin scheinen oft winzige Blutgefäße durch die Haut, weil die Durchblutung der Äderchen verstärkt ist – meistens im Bereich der Wangen und der Nase. Bei schwereren Formen können sich auch Pusteln und Knötchen bilden. Im Gesicht einiger Männer entstehen im weiteren Verlauf die sogenannten Knollnasen. Das Bindegewebe und die Talgdrüsen beginnen zu wuchern und die Haut an der Nase verdickt sich. Eine Rosacea ist zwar meist chronisch und gilt als nicht heilbar, ansteckend ist sie jedoch nicht.

Rosacea: Auslöser kennen und vermeiden

Diese krankhafte Form der Hautrötung heißt im Volksmund auch „Fluch der Kelten". Die Bezeichnung rührt daher, dass häufig Personen des besonders hellen Hauttyps 1 unter der geröteten Haut leiden. Laut der Leitlinie Rosacea der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft sind etwa 80 Prozent der Patienten über 30 Jahre alt. Zudem sind Frauen ein wenig häufiger betroffen als Männer.

Warum ein Mensch eine Rosacea entwickelt, ist noch nicht abschließend erforscht. Mediziner gehen davon aus, dass das Immunsystem, die Nerven und Blutgefäße gestört sein könnten, wodurch eine Entzündungsreaktion in der Haut entsteht. Dadurch reagieren Betroffene auf bestimmte Auslöser mit Rötungen im Gesicht. Dazu gehören unter anderem Kälte und Hitze, UV-Strahlen, Alkohol, scharfe Nahrungsmittel sowie Aufregung und Stress – also alles, was die Durchblutung anregt.

Couperose gilt als Vorstufe der Rosacea

Häufig wird eine Rosacea mit einer Couperose gleichsetzt. Inwiefern sich die beiden Erkrankungen unterscheiden, ist sich die Wissenschaft nicht einig. Die meisten Forscher gehen davon aus, dass Couperose eine Vorstufe beziehungsweise ein Frühstadium der Rosacea ist.

Neurodermitis – auch Erwachsene sind betroffen

Treten im Gesicht Hautrötungen auf, kann dahinter auch eine Neurodermitis stecken. Dabei reagiert das Immunsystem überaktiv auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt. Dann entstehen meist stark juckende, schuppende sowie gerötete Ekzeme, also entzündliche Ausschläge. Wie bei Rosacea sind die Ursachen für eine Neurodermitis noch nicht ausreichend erforscht. Fest steht jedoch, dass das Risiko, daran zu erkranken, vererbt werden kann. Lange galt Neurodermitis als eine typische Kinderkrankheit, die in der Pubertät wieder abklingt. Laut der Leitlinie Neurodermitis sind jedoch auch bis zu drei Prozent der Erwachsenen in Deutschland betroffen. Bei ihnen verläuft die Erkrankung oft schwerer als bei Kindern.

Wichtig für Neurodermitiker ist, dass sie ihre persönlichen Auslöser für die Schübe kennen. So haben viele beispielsweise gleichzeitig eine Nahrungsmittelallergie, entsprechende Lebensmittel sollten sie dementsprechend meiden. Auch Stress, kratzige Kleidung, eine zucker- und fetthaltige Ernährung sowie falsche Hautpflege können die Symptome verstärken.

Eigeninitiative kann Beschwerden lindern

Sollten Sie bei sich oder Ihren Kindern gerötete Haut im Gesicht feststellen, die nach einigen Tagen nicht von alleine wieder verschwinden, suchen Sie bitte einen Dermatologen auf. Er kann gemeinsam mit Ihnen einen passenden Behandlungsplan erstellen.

In jedem Fall ist es bei beiden Erkrankungen wichtig, die bekannten Auslöser zu meiden und die Haut richtig zu pflegen. Verzichten Sie beispielsweise auf Peelings, die empfindliche Gesichtspartien zusätzlich reizen. Verwenden Sie stattdessen Pflegeprodukte, die frei von Duft- und Konservierungsstoffen sind. Wirkstoffe wie Panthenol unterstützen beispielsweise die Haut dabei, sich zu regenerieren. Microsilber verhindert weiterhin, dass sich Bakterien, die sich auf jedem Gesicht tummeln, vermehren und über kleine Wunden in den Organismus eindringen. Das ist besonders bei Neurodermitis-geplagter Haut häufig der Fall, wenn Patienten an den stark juckenden Stellen kratzen.

Die SOS Anti-Rötungen Creme enthält zusätzlich den Wirkkomplex Biophytex®, der die Haut im Gesicht sowohl beruhigt als auch Entzündungen lindern kann. Die medizinische Gesichtspflege ist im Drogeriemarkt erhältlich.

Bei starken Symptomen helfen verschreibungspflichte Salben

Dermatologen verordnen bei schweren Formen oder akuten Schüben von Rosacea häufig antibiotische Cremes und bei Neurodermitis Produkte, die Kortison enthalten. Diese lindern die Beschwerden, bringen aber auch Nebenwirkungen mit sich wie eine dünner werdende Haut bei dauerhaftem Kortisongebrauch.

 

Quellen:
1 Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft: Rosacea. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 013/065 (Stand: 03/2013); Primärequelle: Spoendlin J, Voegel JJ, Jick SS, Meier CR. A study on the epidemiology of rosacea in the UK. Br J Dermatol. 2012; 167: 598-605.
2 Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG): Neurodermitis. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 013/027 (Stand: 31.3.2015); Primärquelle: Herd RM, Tidman MJ, Prescott RJ, Hunter JAA. Prevalence of atopic eczema in the 34 community: The Lothian atopic dermatitis study. Br J Dermatol. 1996; 135: 18 ‐ 19

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